Abgasskandal oder Dieselskandal ist das Wort der letzten Jahre. Seit 2015 ist es in aller Munde und kaum mehr wegzudenken, wenn es um die Umwelt, Abgase und das Fahren von Autos geht. Im Jahr 2015 begann die Krise um den Diesel mit einem einfachen Rückruf der VW-Fahrzeuge, welche in Amerika verkauft wurden. Innerhalb kürzester Zeit wurde klar, dass es bei der Einstellung der Abgasmessungen nicht mit rechten Dingen zugegangen sein konnte. Um gesetzliche Grenzwerte einhalten zu können, wurden Messungen gekonnt gefälscht und Manipulationen an den Fahrzeugen durchgeführt. Doch dieser Eingriff blieb nicht unerkannt, weswegen die Fahrzeuge schnellstmöglich wieder aus dem Verkehr zu ziehen waren. Nach dem Rückruf wird er gesamte Fall erörtert. Bis zu 8,5 Millionen Fahrzeuge sind von den Eingriffen in die Messwerte betroffen. Innerhalb kürzester Zeit findet sich VW sowie sein Tochterunternehmen vor Gericht in Amerika wieder. Hier werden die Konzerne angeklagt und am Ende auch verklagt, da der Einsatz von Betrugssoftware nachgewiesen werden konnte.



Fahrverbote werden ausgeweitet

Der Weg zu den Dieselfahrverboten wurde mit diesem Skandal geebnet. Innerhalb kürzester Zeit schossen Fahrverbote für jene Fahrzeuge auch in ganz Deutschland aus dem Boden. Immer mehr Experten schalten sich ein, um aufzuzeigen, dass Diesel der Umwelt erheblichen Schaden zufügen kann. Im Jahr 2016 kam dann die Forderung, die das Fahren von Dieselautos im Jahr 2019 fast unmöglich machte. In mehreren deutschen Städten sollten durchweg geltende Fahrzeuge zustande kommen.
So gilt beispielsweise bereits seit dem 01.01.2019 in Aachen ein Fahrverbot der allerlei Dieselfahrzeuge, aber auch für Benziner mit einer unzureichenden Abgasplakette. Zudem sollen immer weniger Autos in der Innenstadt fahren dürfen, um somit weiterhin die Abgaswerte sowie die Luftwerte zu verbessern. Die Städte gehen hierzu mit dem erhöhen von Parkpreisen an den Nutzer heran. Zudem sollen Bus und Bahnverkehr deutlich attraktiver gestaltet werden.
In den letzten Jahren zeigten sich insgesamt 65 Kommunen, welche mit den zu hohen Stickstoffdioxid-werten kämpfen. Immer wieder werden hierfür Diesel-Fahrzeuge aber auch die immensen Mengen an Lastkraftwagen schuldig gemacht.

Dieselfahrzeug verschrotten lassen?

Ob Sie mit Ihrem Dieselfahrzeug vom Verbot betroffen sind, können Sie einfach erkennen. Im Zulassungsbescheinigung Teil I in Abschnitt 14.1 ist genau vermehrt, welcher Schadstoffklasse ihr Fahrzeug entspricht. Fahrverbote sollen oder sind von der Schadstoffklasse des Fahrzeuges abhängig gemacht. Ebendiese gilt es auch bei einem Benziner zu beachten, um unbeschwert durch die deutschen Städte fahren zu dürfen.

Sollten Sie feststellen, dass Ihr Fahrzeug in den meisten Städten Deutschlands nicht mehr fahren darf, gilt es, sich für ein neues Fahrzeug zu entscheiden. Immer mehr Anbieter werden hellhörig und führen daher die Umweltprämie 2019 ein. Um sich vor den Fahrverboten zu schützen, können Sie einen Neuwagen erwerben, Ihren alten Diesel beim Händler abgeben und dann eine hohe Prämie kassieren.
Wenn Sie Ihr Fahrzeug anderweitig loswerden möchten, können Sie sich auch an die Autoverschrottung in Bonn wenden. Hier erhalten Sie umfassende Unterstützung, wenn es darum geht das Fahrzeug abzumelden, es zum Verschrotten zu transportieren und letztendlich den eigentlichen Verschrottungsprozess durchzuführen. Im Handumdrehen befreien Sie sich vom Risiko, Ihr Fahrzeug bald nicht mehr nutzen zu können.

Bilderquelle: (CC0 Creative Commons)
pixabay.com © Paulina101