Elektroauto "Schluckspecht E" kennt keine Reichweitenprobleme - Alternativ-Fahren.de

Elektroauto "Schluckspecht E" kennt keine Reichweitenprobleme


Experimentalfahrzeug der Hochschule Offenburg bricht Weltrekord

Elektroauto Schluckspecht E auf der Bosch Teststrecke in Boxberg   Atemberaubende 1631,5 Kilometer fuhr das Offenburger Elektrofahrzeug Schluckspecht E mit nur einer Batterieladung. Der Dauerlauf wurde auf der Bosch Teststrecke in Boxberg durchgeführt. Wie in diesem Sommer üblich, hatten die Fahrerinnen und Fahrer mit Wind und Regen zu kämpfen. Trotzdem fuhren die Studenten der Offenburger Hochschule ein hervorragendes Ergebnis ein.

Bisheriger Weltrekordhalter war, mit 1003 Kilometer, der Japan Electric Vehicle Club. Die Offenburger übertreffen das Ergebnis mit einer über 600 Kilometer höheren Reichweite und sind somit der neue Weltrekordhalter.


Schluckspecht E – Die Batterien

Auf der Testfahrt wurden insgesamt 14 handelsübliche Lithium-Cobalt-Batterien eingesetzt. Die Gesamtleistung beträgt nur 23 kWh. Trotzdem erzielt das Elektrofahrzeug, unter anderem aufgrund der guten Aerodynamik, mit den Standard-Batterien eine außergewöhnlich hohe Reichweite. Im Vergleich dazu benötigte das japanische Team für den bisherigen Weltrekord ein 50 kWh starkes Batteriepaket.

Auch bei der Durchschnittsgeschwindigkeit haben die Offenburger die Nase ganz klar vorn. Mit 45 km/h fuhr der Schluckspecht im Schnitt 5 km/h schneller als das E-Fahrzeug des japanischen Team „Japan Electric Vehicle Club“.


Zukunftsweisende Technologie

Bereits vor 5 Jahren hat die Hochschule Offenburg ein Radnabenmotor mit integrierter Leistungselektronik vorgestellt. Zu dieser Zeit dachte noch keiner an einen aufkommenden Elektrofahrzeug Boom. Da nun der Markt für solch eine Technik endlich dar ist, wollen die Offenburger, gemeinsam mit der Firma Evomotiv, die Technik zur Serienreife bringen.

Foto: © Hochschule Offenburg
Gesendet: 6 Jahre 11 Monate her von E-Fan #458
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Schön zu sehen was mit Elektrofahrzeugen alles möglich ist. Bleibt allerdings anzumerken, das dieser Rekord nicht mit dem Alltagsbetrieb vergleichbar ist. Die Reichweite ist und bleibt wohl noch für längere Zeit ein Problem.



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