Brennstoffzellenräder bei der Fußball-WM - Alternativ-Fahren.de

Brennstoffzellenräder bei der Fußball-WM


T-Com setzt auf Cargobikes der Masterflex AG


Masterflex: Brennstoffzellenrad   (box) - Rechtzeitig zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland setzte die T-Com, das Geschäftsfeld Breitband/Festnetz der Deutschen Telekom, auf innovative, klima-neutrale Mobilität mit Brennstoffzellenantrieb. T-Com nutzte dazu Cargobikes der Gelsenkirchener Masterflex AG als Servicefahrzeuge in und rund um die WM-Stadien in Berlin und Dortmund.

Diese Cargobikes sind innovative Transportfahrzeuge mit integrierter Brennstoffzelle. Das Cargobike weist eine modulare Bauweise auf, so dass das Fahrzeug für unterschiedliche Einsatzgebiete mit unterschiedlichen Aufbauten ausgerüstet werden kann.

Ein 250 Watt Brennstoffzellensystem kann neben der Antriebsenergie zusätzlichen Strom zum Beispiel für die Beleuchtung des Fahrzeugs oder die Kühlung transportierter Ware bereitstellen. Die Wasserstoff-Versorgung wird durch den Gasehersteller Air Liquide sichergestellt.

Mit dem Cargobike hat die Masterflex AG innerhalb weniger Monate ein weiteres Brennstoffzellenprojekt erfolgreich auf den Weg gebracht. Am 28. Mai 2006 wurde bereits die weltweit erste Fahrradflotte mit Brennstoffzellenantrieb an die nordrhein-westfälische Stadt Herten ausgeliefert. Die Masterflex AG hatte den Auftrag im November 2005 erhalten.


Über MASTERFLEX AG:

Die Masterflex AG mit Sitz in Gelsenkirchen wurde 1987 gegründet. Mit zahlreichen Patenten und Innovationen ist das Unternehmen heute internationaler Technologieführer bei High-Tech-Schlauchsystemen für verschiedenste industrielle Branchen. Die Kompetenz liegt im Bereich der Verarbeitung von Spezialkunststoffen, insbesondere von Polyurethan (PUR).

Ein weiteres Geschäftsfeld ist die Medizintechnik, für die Masterflex innovative medizinische Komponenten und Operationssets anbietet.

Seit dem Jahr 2001 entwickelt die Masterflex AG außerdem erfolgreich PEM (Proton Exchange Membrane) Brennstoffzellen auf Wasserstoffbasis in kleinen Leistungsbereichen. Dank innovativer Komponenten und intelligenter Steuerungselektronik wurde die Entwicklung der Brennstoffzellen bis zur Marktreife vorangetrieben. Dabei greift die Masterflex AG auf ein weitreichendes Partnernetzwerk aus Forschungseinrichtungen und Unternehmen zurück und erreicht einen Technologievorsprung.

Seit Juni 2000 ist die Masterflex AG an der Frankfurter Börse gelistet. Im Jahr 2004 wurde einen Umsatz von 75,8 Mio. Euro und ein Vorsteuergewinn von 11,4 Mio. Euro erzielt.

Quelle/Bildquelle: PresseBox


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