RWE baut Autostrom-Ladesäulen-Netz weiter aus

af. - Pünktlich vor dem Start der IAA wurde Frankfurts erste RWE- Autostrom- Ladesäule am Messeturm eingeweiht. Weitere Lademöglichkeiten sind in Höchst, am Palmengarten und im Nordwestzentrum geplant. Dies ist der Startschuss zum Aufbau eines flächendeckenden Autostrom- Netz. Mit einer entsprechenden Infrastruktur könnte es in Deutschland bis 2020 gut 2,5 Millionen Elektrofahrzeuge geben.

In Berlin gibt es bereits jetzt 56 Ladepunkte und weitere sollen folgen. Auch Essen verfügt schon über 11 Autostrom- Säulen. Da der Ladevorgang einige Zeit in Anspruch nimmt, werden die Ladesäulen vorzugsweise auf Parkplätzen und in Parkhäusern aufgestellt. Langfristiges Ziel ist die flächendeckende Versorgung in ganz Europa. Daher setzt sich der RWE für die Entwicklung eines einheitlichen Ladestecker ein.

Elektrofahrzeuge sind vor allem in Ballungsräumen (Stichwort: Umweltplakette) sinnvoll, wo nur kurze Strecken zu fahren sind. Schließlich liegt die Reichweite der meisten E-Mobile in der Regel bei gerade mal ~150 km. Der vollständige Ladevorgang dürfte je nach Fahrzeug und Akkutyp rund 5h dauern. Auf der Internationalen Automobil Ausstellung wurden aber auch Schnellladesysteme vorgestellt. Hiermit sollen zukünftig Ladezeiten von 15 Minuten möglich sein. Jedoch werden die Akkus hier nur auf rund 80% der Gesamtkapazität aufgeladen.

Foto: RWE AG