Politik und Autohersteller versuchen Umweltprobleme in den Griff zu bekommen – die Antwort ist „grün“

Smog, Feinstaub, globale Erderwärmung und Schadstoffemission sind geläufige Begriffe - schon seit Jahren und Politik sowie Autohersteller versuchen mehr oder weniger erfolgreich diese Probleme in den Griff zu bekommen.

Schon seit mehr als hundert Jahren fahren Autos durch die Welt und verschmutzen mit ihren Abgasen die Umwelt. Der Wunsch nach immer höherer Leistung konnte nur mit größeren Motoren nachgekommen werden, die mehr verbrauchen, aber trotzdem nicht einmal den gesamten Sprit in Energie, sondern teilweise in Wärme umwandeln.

Die Politik versucht schon seit Jahren, den Prozess zu verlangsamen, indem sie die Grenzwerte für die Abgasnormen runterschraubt, neue Kraftstoffe produzieren lässt oder Umweltzonen einführt, all dies mit bislang ausbleibendem Erfolg.

Die Senkung der Grenzwerte blieb erfolglos, durch das erhöhte Kraftfahrzeugaufkommen. Der Kraftstoff E10 stieß bei der Bevölkerung aus Unsicherheit auf Protest, da es keine Langzeitstudien zur Verträglichkeit des Kraftstoffes gibt. Außerdem steigt durch den erhöhten Ethanolanteil der Verbrauch insgesamt an, was den umweltschonenden Aspekt zunichte macht. Genauso wie die Tatsache, das Wälder für den Anbau von Kulturpflanzen, die zur Bioethanolherstellung notwendig sind, abgeholzt werden.


Honda setzt auf nachhaltige Lösungen

Die Nachhaltigkeit der Umweltzonen in fast 40 deutschen Städten konnte auch noch nicht nachgewiesen werden, bis jetzt unterscheiden sich die Emissionswerte von Städten mit und ohne Umweltzone nicht.

Der Silberstreif am Horizont könnten Hersteller wie Honda sein, der mit seinem Honda Jazz Hybrid und dem Honda Civic 2011 gleich zwei umweltschonende Fahrzeuge auf den Automarkt gebracht hat. Diese sogenannten Hybridfahrzeuge werden mittels einer Kombination aus Verbrennungsmotor und Elektromotor angetrieben, wodurch der Verbrauch knapp um die Hälfte sinkt. Folglich sinken damit auch die Schadstoffwerte.

Sogar Papst Benedikt XVI, steigt auf einen umweltfreundlicheren Hybridwagen um. Ein reines Elektrofahrzeug kommt für das Oberhaupt der Kirche nicht in Frage, da er in Gefahrensituationen schnellstmöglich aus der Gefahrenzone flüchten können muss, was mit einem reinen Elektrowagen nicht möglich ist.

Auch die Formel 1 wird bis 2014 komplett auf Vollhybride umsteigen, das heißt auf der Rennstrecke wird der Verbrennungsmotor genutzt und in der Boxengasse der Elektromotor.

Politiker und Minister sind leider noch nicht zu dem Entschluss gekommen, ihre großen Dienstwagen, die im Verbrauch und den Emissionswerten sehr weit oben liegen, gegen die umweltfreundliche Alternative einzutauschen. Aber ganz ehrlich, das hat auch keiner wirklich erwartet, oder?

Grafik: ecolocar © Fabrice MOSCA (fotolia)