Japan richtet öffentliche Solartankstellen für E-Bikes ein

af.- Motorisierte Zweiräder - noch vor einigen Jahren waren es eher Rentner, die man auf diesem Gefährt anzutreffen gedachte. Heutzutage haben sich besonders die komfortablen E-Bikes sehr viel jüngere Zielgruppen erschlossen, die mit dem umweltschonenden Fahrvergnügen sympathisieren.

Ob nur als Unterstützung für den anstrengenden Weg bergauf oder für ganze Strecken, dass E-Bike ist vielseitig einsetzbar und trumpft zudem immer häufiger durch seine ausgereifte Technologie auf. Mit einem Wermutstropfen mussten viele E-Bike-Besitzer jedoch trotzdem leben: der teils sehr langen Ladezeit.

In Japan kann darum nun die Zeit, in der das Fahrrad ungenutzt abgestellt wird, effizient genutzt werden. Mittels Solarmodulen eines der führenden Hersteller für Photovoltaik-Anlagen, dem japanischen Technologiekonzern Kyocera, wird umweltfreundlicher Strom aus Sonnenenergie erzeugt. Problemlos kann somit der Akku des abgestellten E-Bikes wieder aufgeladen werden. Die Solar Cycle Stations sind dabei frei zugänglich an öffentlichen Pätzen eingerichtet.


Aufladen auch ohne Sonne

Darüber hinaus lassen sich die E-Bikes auch bei schlechtem Wetter oder bei Nacht über die Stationen von Kyocera laden, da die Solarmodule durch einen DC-AC-Wandler mit dem Stromnetz verbunden sind. Aufgrund passender Anschlüsse besteht ebenfalls die Möglichkeit, die Solar Cycle Stations als konventionelle Stromquelle für Notfälle zu nutzen.

Mit den Solartankstellen für E-Bikes integriert das Unternehmen Kyocera zum wiederholten Male eine Solartechnologie in den Alltag. In der Vergangenheit waren bereits Solardächer für den Toyota Prius sowie für Toyota Sportboote erfolgreich in den Markt eingeführt worden.

Bildquelle: KYOCERA FINECERAMICS GMBH