"Design Thinking" anstelle von Konventionen und stickigen Hörsälen

af. - Korrespondierend mit der CLEAN TECH WORLD Ausstellung, welche in dem Zeitraum 15.-19. September 2010 auf dem historischen Beriner Flughafen Tempelhof stattfindet, bietet der CLEAN TECH WORLD CAMPUS 24 Studentinnen und Studenten die Möglichkeit, etwaige Zukunftstechnologien für die nächste Generation der Mobilität mitzuentwickeln.

In der dreitägigen Exkursion, die ebenfalls am 15. September beginnen wird, werden die Studenten in Arbeitsgruppen zu dem Thema "Designing Future Mobility" innovative Konzepte - wie etwa die Entwicklung einer geeigneten Infrastruktur der Ladesäulen für kommende Elektroautomobile - ausarbeiten. Schirmherr der Veranstaltung wird Dornier Consulting sein. Bewerben können sich Studenten aller Fachrichtungen. Grundvoraussetzung ist jedoch der erfolgreiche Abschluss des Grundstudiums.


Gruppenarbeit für neue Innovationen

Kerninstrument für die Arbeit in den Gruppen wird die Methode des "Design Thinking" darstellen. In dieser von David Kelley, dem Gründer der international tätigen Design-Agentur IDEO, entwickelten Methode werden die Schnittstellen zwischen Gedankenvorgängen der interdisziplinären Teilnehmer beobachtet und untersucht und ferner auf eine übergeordnete Ebene transformiert. Aus spezifischen Lösungsansätzen für bestimmte Teilgebiete kann somit in Gruppenarbeit ein universeller Ansatz mit neuen Ideen für Innovationen gegründet werden. Damit alle Teilnehmer auf der gleichen Grundlage der Innovationsmethode arbeiten können, werden während des gesamten Workshops Design Thinking-Coaches vor Ort sein.

Die neugewonnenen Konzepte werden dann von der Stanford University konkretisiert, um anschließend in der HPI (Hasso-Plattner-Institut) School of Design Thinking in Potsdam Anwendung zu finden.

Foto/Grafik: CLEAN TECH WORLD