Elektroauto Förderung: Steuerbefreiung alleine reicht nicht


Zusätzlicher Kaufzuschuss von € 5.000,- könnte helfen

Große Umfrage zur Elektromobilität   af.- In einer Online Umfrage, die das bekannte Internetportal autoscout24 durchgeführt hat,  wurden die Nutzer zur aktuellen Debatte der staatlichen Förderungsmöglichkeiten von E-Fahrzeugen befragt. 1.116 Teilnehmer füllten den Fragebogen vollständig aus. Das Ergebnis dürfte bei Fachleuten aus dem Bereich der Elektromobilität wohl keine Überraschung darstellen.

Gerade einmal 25 Prozent gaben an, sich niemals für ein Elektroauto zu entscheiden. Somit ist der überwiegende Teil zunächst einmal nicht abgeneigt in Zukunft ein Stromfahrzeug zu fahren. Zwar hat die Bundesregierung jüngst beschlossen, Halter von Elektrofahrzeugen satte zehn Jahre von der Kraftfahrzeugsteuer zu befreien, dieses Steuergeschenk alleine reicht den meisten Teilnehmern der Online-Befragung jedoch nicht aus. Unter diesen Umständen kommt in Zukunft ein Kauf nicht in Frage.


€ 5.000,- wie in Frankreich

45 Prozent der Teilnehmer sprachen sich für eine zusätzliche finanzielle Unterstützung nach französischem Vorbild aus. Demnach würden sich fast die Hälfte der Befragungsteilnehmer in Zukunft wahrscheinlich für ein Elektroauto entscheiden, sofern der Kauf mit einer Bargeldprämie von 5.000 Euro staatlich bezuschusst wird.

Fast allen Teilnehmern sind Alternative Antriebe im Kfz sehr wichtig. 88 Prozent der Befragten gaben an, zukünftig besonderen Wert auf nachhaltige Mobilität zu legen. Beim Fahrzeugkauf entscheiden sich die Endverbraucher somit zunehmend für besonders Schadstoffarme Fahrzeuge mit guten Umwelteigenschaften. Die bekannten „Spritschlucker“ verlieren zunehmend an Attraktivität, der sich beim Gebrauchtwagenmarkt besonders bemerkbar macht. Fahrzeuge mit einem hohen Kraftstoffverbrauch verlieren derzeit überproportional an Wert.

Grafik: © Dirk Schumann (fotolia) & autoscout24 Media


Diskutieren Sie über unsere Artikel:

Als registrierter und angemeldeter Nutzer können Sie unsere Artikel kommentieren.
   

Auf unseren Webseiten verwenden wir Cookies. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Hinweis ausblenden: