Start der Landesinitiative für Elektromobilität

Landesregierung Baden-Württemberg möchte Alternative Antriebe gezielt fördern

Zukünftige Elektromobilität könnte sich zum Jobmotor entwickeln   af. - Gestern wurde eine Landesinitiative zur Förderung der Entwicklungen im Bereich alternativer Antriebssysteme gestartet. In den nächsten zwei Jahren stehen insgesamt 15 Millionen Euro zur Verfügung um unter anderem die Elektromobilität weiter voran zu treiben.

Es wird erwartet das sich  die Elektromobilität zu einem Jobmotor entwickelt. So könnten hier zahlreiche neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Mit dieser Förderung soll Baden-Württemberg zur Leitregion für Elektromobilität werden.

Für die schnelle Umsetzung wird zunächst eine Landesagentur für Elektromobilität aufgebaut. Über diesen zentralen Punkt sollen Forschungsprojekte gezielt koordiniert werden. Die zukünftige Landesagentur Elektromobilität wird insbesondere die folgenden Themenfelder umfassen:

  • E-Motoren für zukünftige Elektroautos
  • Nebenaggregate wie Heizungen, Klimaanlagen und Lenksysteme
  • Steuergeräte (ECU)
  • Standardisierungen wie zum Beispiel einheitliche Diagnoseanschlüsse
  • Herstellungsprozesse und Logistik im Bereich Motoren, Elektrik, Batterien
  • Wasserstoff und Brennstoffzelle als alternative zur Hochvoltbatterie

Mit gezielten Fördermaßnahmen soll Deutschland zukünftig eine Vorreiterrolle im Bereich Elektromobilität, Hybridfahrzeuge sowie Wasserstoff und Brennstoffzellentechnologie einnehmen. Die neue Landesinitiative in Baden-Württemberg ist ein erster Schritt in diese Richtung. Es wäre zu Begrüßen das ähnliche Projekte auch in den anderen Bundesländern gestartet werden. Auf jeden Fall können in diesem Bereich zahlreiche neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Foto: © Tom Glue - Fotolia



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