Elektroauto und Marder: Ein effektiver Schutz ist bei E-Autos besonders wichtig

Marder werden von den meisten Autofahrern gefürchtet. Nicht ohne Grund: Mit ihren scharfen Zähnen zerbeißen sie derart viele Kabel und Schläuche in den Motorräumen von Autos, dass jährliche Schäden in Höhe von 60 Millionen Euro entstehen, wie die deutsche Versicherungsgesellschaft weiß. Besonders unangenehm und teuer sind Marderschäden beim Elektroauto: Ein Kabelbaum für diese Fahrzeuge kann direkt mit mehreren Tausend Euro zu Buche schlagen. Auf diesen Kosten bleiben die meisten Autofahrer fast komplett sitzen, denn die KFZ-Versicherung zahlt für einen Marderschaden nur wenig Geld. Umso wichtiger ist es, das Fahrzeug effektiv vor den Zähnen der kleinen Raubtiere zu schützen.
 

Welche Möglichkeiten gibt es, um das E-Auto vor Marderbissen zu schützen?

Für den Marderschutz am Auto gibt es viele verschiedene Geräte, die auf www.marder-ratgeber.de ausführlich vorgestellt werden. Dabei sind nicht alle Geräte gleichermaßen gut geeignet. Wie effektiv sie sind, hängt nicht nur vom Automodell, sondern auch von der individuellen Wohnsituation ab. Besonders beliebt sind die folgenden beiden Gerätetypen als Marderschreck:
  • Ultraschallgeräte
  • Elektroschock-Geräte
Die beiden Varianten stellen wir Ihnen nachfolgend ausführlicher vor, damit es Ihnen leichter fällt, die für Sie geeignete Lösung zu finden.
 

Wie effektiv sind Ultraschallgeräte?

Das Gehör von Mardern ist äußerst empfindlich, weshalb sie hohe Töne viel besser wahrnehmen als wir Menschen. Diese Tatsache machen sich die Abwehrgeräte zunutze, die mit Ultraschall arbeiten. Sie erzeugen Töne, die für die kleinen Raubtiere sehr unangenehm sind, sodass sie der Geräuschquelle lieber fernbleiben. Diese Marderschrecksysteme haben den Vorteil, dass das Tier keine Schmerzen davonträgt. Allerdings können auch Babys und Haustiere oftmals das akustische Signal wahrnehmen und sich davon gestört fühlen. Zudem gibt es Marder, die sich von dem Ultraschallton nicht davon abhalten lassen, den Motorraum des Autos aufzusuchen – etwa weil sie selbst schon alt sind und nicht mehr so gut hören können oder weil sie sich einfach daran gewöhnt haben.
 

Elektroschock-Geräte: Eine wirkungsvolle Variante zur Marderabwehr

Effektiver sind Geräte, die mit Hochspannung arbeiten. Dafür werden Kontakte am Motorraum installiert, die einen elektrischen Schlag aussenden, sobald der Marder diese berührt – ähnlich wie bei einem Weidezaun. Dieser Elektroschock ist für den Marder zwar ungefährlich, aber sehr unangenehm, weshalb die meisten Tiere den Motorraum nach dem ersten Mal freiwillig meiden. Aus diesem Grund gelten die Hochspannungsgeräte als sehr effektiv, denn die wenigsten Marder wollen einen zweiten Schlag riskieren. Tierschützer kritisieren diese Methode der Marderabwehr jedoch, weil das Tier Schmerzen erleidet, ohne zuvor gewarnt zu werden.
 

Am sichersten: Elektro-Auto in der Garage parken

Der beste Schutz gegen einen Marderschaden ist es, den Motorraum des Elektro-Autos komplett dichtzumachen, sodass die kleinen Raubtiere gar nicht erst hineingelangen können. Das ist leider nicht bei allen Fahrzeugen möglich und oft mit einem hohen Kostenaufwand verbunden. Im Idealfall parken Sie Ihr E-Auto daher in der Garage. Dort steht es vor Mardern gut geschützt und Sie müssen keine Angst haben, mit Ihrem E-Fahrzeug stehen zu bleiben oder mehrere Tausend Euro für die Behebung eines Marderschadens zu bezahlen.
 
Bild: pixabay.com © Gellinger (CCO Public Domain)


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