So sehen die Prognosen für alternative PKWs aus

Schon lange versucht auch die Regierung, alternative Antriebe bei PKWs in Deutschland zu fördern. Immer wieder ist davon zu hören, dass derartige Angebote nur mit Widerwillen angenommen werden. So stellt sich natürlich die Frage, welche Aussichten für die Zukunft zu erwarten sind, um dem konventionellen und umweltschädlichen Verkehr den Kampf anzusagen. Wann werden wir tatsächlich 20 Millionen alternativ angetriebene Wagen auf den Straßen zählen können?

Aktuelle Ansätze moderner Antriebe

Zunächst ist es von Bedeutung, genau zu definieren, welche Fahrzeuge mit in diese Zählung aufgenommen werden sollen. Ganz oben stehen die reinen Elektroautos, welche ihre Energie wirklich zu 100 Prozent aus dieser Technologie beziehen. Hinzu kommen die aktuell noch sehr spektakulären Fahrzeuge, welche auf eine Technik mit Brennstoffzellen setzen. Eine Stufe darunter befinden sich aber auch Fahrzeuge mit hybridem Antrieb, der in erster Linie im Stadtverkehr auf den Verbrauch von Strom schaltet. Dies ist aktuell noch ein benötigter Mittelweg, um die leider oft zu knappe Reichweite der reinen Stromer ausgleichen zu können. Hier finden Sie entsprechende Angebote im Vergleich, falls Sie selbst daran interessiert sind, diese Entwicklung zu unterstützen. Im Bereich der reinen E-Autos sind die Zahlen eher ernüchtern. Während im Jahr 2006 schon fast 2.000 elektrische Fahrzeuge auf die Straßen des Landes gebracht werden konnten, sank diese Zahl bis ins Jahr 2010 sogar immer weiter ab.
 

Fortbewegung in 2030?

Jüngst sorgte vor allem die Prämie für den Kauf der elektrischen Autos für eine erhöhte Aufmerksamkeit in den Medien. Dass dies gemeinsam mit den immer besser werdenden Techniken zu Erfolgen führte, zeigen die aktuellen Zahlen recht deutlich. Im Jahr 2016 waren es schon rund 25.000 Autos, welche die Straßen mit rein elektrischem Antrieb bevölkerten. Führt man diese aktuelle exponentielle Entwicklung weiter und zählt dazu auch weitere alternative Antriebe hinzu, so wird schnell klar, dass die 20-Millionen-Marke schneller fallen könnte, als dies bislang gedacht wurde. So gehen Experten aktuell davon aus, dass es spätestens in den 2030er-Jahren soweit sein wird und sich die neue Technologie endgültig ihren Bann bricht. Hier bleibt die berechtigte Kritik, inwiefern die starke Lobby der Automobilindustrie in Deutschland wirklich daran interessiert ist, dass diese Umstellung kommt. Entwicklungen könnten sich auf diese Art und Weise künstlich noch weiter verzögern.
 

Weitere beeinflussende Faktoren

Doch auch andere Rahmenbedingungen haben einen klaren Einfluss darauf, wie es in Zukunft um unsere Mobilität im Land bestellt sein wird. Je mehr die Menschen erfahren, wie stark die Belastung für die Umwelt durch den Verkehr und andere Bereiche ist, desto eher werden sie bereit sein, für ein umweltfreundliches Automodell etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Sogleich bleibt zu erkennen, dass auch weitere Eingriffe des Staates in die aktuelle Entwicklung nicht auszuschließen sind. So forderte zum Beispiel schon das Lager der Grünen ein Verbot der konventionellen Verbrennungsmotoren, das bis zum Jahr 2030 in Kraft treten soll. Mit Sicherheit wäre dies eine ungeheure Beschleunigung für die aktuelle Entwicklung, welche sich aber nur schwerlich durchsetzen könnte. So bleibt zu hoffen, dass Industrie und Politik weiterhin eng zusammenarbeiten, um noch mehr alternative Antriebe auf die Straßen zu bringen.
 

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