Mit dem Elektroauto zum Verbraucher - Renault beliefert Modellregion Rhein-Ruhr
Stadtwerke Krefeld: Kommunale Versorgung erfolgt künftig durch den Kangoo Z.E.
af.- Im Zuge des E-Auto-Modellprojekts Rhein-Ruhr stellt Renault derzeit ausgewählten Flotten- und Gewerbekunden der Modellregion batteriebetriebene Fahrzeuge zur Verfügung.
Wie Stefan Schäfer, Direktor Flotten bei der Renault Deutschland AG erklärt, seien die praxisorientierten Tests ein wichtiger Schritt hin zu einer uneingeschränkten Alltagstauglichkeit der Elektromobilität. Die daraus resultierende Erfahrung werde dann für die technische Weiterentwicklung der Z.E.-Modelle genutzt und helfe dabei, den Bedürfnissen der Kunden noch besser entgegenzukommen.Somit setzt die Stadtwerke Krefeld AG (SWK) künftig gemeinsam mit ihrer Tochtergesellschaft SETEC in der kommunalen Versorgung auf Elektromobilität und ist damit eines von insgesamt 30 Unternehmen der Region Rhein-Ruhr. Mithilfe des Elektrotransporters Renault Kangoo Z.E. (Zero Emission) erfolgt dann die Instandhaltung der Strom-, Gas- und Wasserversorgung umweltschonend und lokal emissionsfrei, ohne Einbußen hinsichtlich Reichweite oder Stauraum in Kauf nehmen zu müssen.
Mit einem großzügigen Ladeabteil, das je nach Modell des Kangoo Z.E. zwischen drei und dreieinhalb Kubikmeter sowie bis zu 650 Kilogramm fasst, stellt auch der Transport von schwerem Werkzeug oder größeren Ersatzteilen kein Problem für den regionalen Infrastruktur-Dienstleister dar. Somit verfügt der kompakte Elektrotransporter über ebenso viel Ladevolumen wie der Kangoo Rapid und der Kangoo Rapid Maxi mit Verbrennungsmotor.
Darüber hinaus leistet der Elektromotor des Kangoo Z.E. 44 Kilowatt (60 PS) bei 10 5000 Umdrehungen pro Minute. Durch das maximale Drehmoment von 226 Newtonmetern beschleunigt der Transporter zudem, wie bei Elektrofahrzeugen üblich, bereits aus dem Stand besonders kraftvoll.
Die Modellregion Rhein-Ruhr zählt zu den landesweit acht Modellregionen, die im Zuge des Programms "Elektromobilität in Modellregionen" von dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) gefördert werden. Für das Programm, welches von der NOW GmbH Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie koordiniert wird, sind rund 130 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II des Bundes verfügbar.
Foto: © Renault Presse
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