Opel Ampera und Chevrolet Volt – Sicherheit geht vor
Auslieferung auch in Deutschland vorerst gestoppt
Lithium-Ionen-Akkus sind bekanntlich nicht ganz ungefährlich. Erst kürzlich gab es an einem Chevrolet Volt (nahezu baugleich mit dem Opel Ampera) in den USA nach einem simulierten Unfall drei Wochen später einen Brand an der Fahrbatterie.
Auslieferung gestoppt
Aus Sicherheitsgründen hat Opel sowie Chevrolet die weitere Auslieferung erst einmal gestoppt. Die Elektrofahrzeuge werden nun zunächst noch einmal überarbeitet. Wie die Konzernmutter General Motors nun mitgeteilt hat, wird das Kühlsystem der Fahrbatterien überarbeitet. Auch an der Karosserie sollen Veränderungen durchgeführt werden. Das Batteriepaket wird noch einmal mechanisch verstärkt.
Die bereits ausgelieferten Modelle sollen zurückgerufen und auch entsprechend überarbeitet werden.
Gefahren einer Lithium-Ionen-Batterie
Der ein oder andere kennt es bereits von den kleinen Batterien im Handy. Nicht selten kommt es vor, das diese plötzlich dicke Backen bekommen oder sogar platzen. Grund hierfür ist in der Regel eine Überhitzung meist erzeugt durch einen internen Kurzschluss.
5 Sterne beim NCAP-Test
Vor dem Fahrzeugbrand erhielt der Chevrolet Volt beim Euro NCAP-Sicherheitstest mit 5 Sternen die Höchstwertung. Vor allem das serienmäßige Sicherheitspaket (8 Airbags) konnte überzeugen. Die GM-Entwicklungsabteilung weißt darauf hin, das die Elektrofahrzeuge sicher sind. Mit den Umbaumaßnahmen hat es bei weiteren Crashtests keine Probleme gegeben.
Um die Sicherheit weiter zu erhöhen, wird die Batterie nun mithilfe eines Sensors überwacht. Im Falle einer Überhitzung wird der Fahrer über die Bordelektronik gewarnt.
Bilder




Fotos: © GM Media Deutschland
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