Ausbau der Elektroauto Schnellladestationen soll zügig voran gehen
10.000 Ladestationen bis 2015
Die Ladeinfrastruktur ist derzeit eine der wichtigsten Themen im Bereich der Elektromobilität. Eine Kooperation zwischen Nissan, Siemens, Endesa¹, Efacec² und DBT³ soll nun den Ausbau zügig voran treiben.
Die Zusammenarbeit könnte vor allem den Preis einer Schnellladestation auf unter € 10.000,- reduzieren. Ein geringerer Preis erhöht die Attraktivität zur Anschaffung einer solchen Station. Gerichtet ist das Angebot vor allem an Tankstellen- und Parkhausbetreiber.
Aufbau einer Schnellladeinfrastruktur
Durch die Zusammenarbeit erhoffen sich die Kooperationspartner schon für das kommende Jahr europaweit einen 1.000 fachen Wachstum der Elektroauto- Ladestationen. Durch den Ausbau werden Elektrofahrzeuge für Endverbraucher attraktiver. So kann zum Beispiel der Nissan LEAF, an einer solchen Batterieladetankstelle, in etwa einer halben Stunde wieder zu 80% aufgeladen werden.
Leistungsdaten
Die von den Kooperationspartnern entwickelte Schnellladestation stellt eine Leistung von bis zu 50 Kilowattstunden zur Verfügung. Hierdurch kann der Ladevorgang erheblich beschleunigt werden.
Mit dem zügigen Ausbau der Ladeinfrastruktur will Nissan vor allem die Attraktivität des Elektroauto LEAF deutlich steigern. Mit einem vollen Akkumulator liegt die maximal mögliche Reichweite bei 175 Kilometer.
Erläuterungen
1) Endesa = spanischer Energieversorger
2) Efacec = portugisisches Elektrizitätsunternehmen
3) DBT = Infrastruktur- Ladetechnikspezialist
Foto: © Nissan Europe
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