Elektroauto Kia Ray EV – der Stadtflitzer aus Korea
2012 – 2.500 Fahrzeuge für den koreanischen Markt
Nun springt auch der koreanische Autohersteller Kia auf den Elektrofahrzeug-Trend auf. Der kleine Stadtflitzer Ray EV wird seit letztem Monat in Serie hergestellt. An die koreanischen Behörden sollen im kommenden Jahr rund 2.500 Stück ausgeliefert werden.
Auftanken in 25 Minuten
Der Kia Ray EV verfügt über einen 330-Volt-Lithium-Ionen-Polymer-Akku (kurz LiPoly). Die Kapazität beträgt 16,4 Kilowattstunden und bietet, unter optimalen Bedingungen, genügend Strom für 140 Kilometer Reichweite. Das koreanische Elektroauto verfügt über einen Kraftstromanschluss hinter der Tankklappe. Eine Schnellladung soll in rund 25 Minuten möglich sein. Des weiteren wurde im Kühlergrill ein konventioneller 220 Volt Anschluss untergebracht. Die Standardladung dauert hier rund 6 Stunden.
Vor allem für Fußgänger stellen die zukünftigen Elektrofahrzeuge eine neue Gefahr dar. Bisher hat man sich „unbewusst“ an die typischen Motorengeräusche orientiert. Doch gerade bei niedrigen Geschwindigkeiten summt ein Elektroauto nur leise vor sich hin. So gibt es bereits zahlreiche Diskussionen darüber, ob man ein künstliches Motorengeräusch vorschreiben soll.
Kia setzt beim Elektroauto Ray EV serienmäßig ein VESS-System (Virtual Engine Sound System) ein. Bei Geschwindigkeiten bis 20 Kilometer pro Stunde, sowie im Rückwärtsgang, wird ein künstliches Motorengeräusch simuliert. Dies soll die Sicherheit im Stadtverkehr deutlich erhöhen.
Koreanischer Markt
Der Kia Ray EV geht serienmäßig zunächst nur für den koreanischen Markt vom Band und ist Teil einer breit angelegten Forschungs- und Entwicklungsstudie. Auf Basis dieser Ergebnisse plant der Autobauer Kia das Mobilitäts-Angebot der kommenden zehn Jahre.
Bilder

Bilder: © Kia Presse
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