Audi A1 e-tron – Elektroauto Flotte in München
Flottenversuch mit 20 Elektrofahrzeuge gestartet
Im Rahmen der Modellregion „Elektromobilität München“ sind nun auch insgesamt 20 Audi A1 e-tron im Einsatz. Um die benötigte Ladeinfrastruktur kümmern sich die Projektpartner E.ON und SWM. Die TU München erfasst das Elektro- Mobilitätsverhalten.
Erneuerbare Energie
Die Stromtankstellen von E.ON und SWM werden alle samt mit Strom aus erneuerbaren Energien gespeist. Die Ladeinfrastruktur wurde bereits zur Marktreife entwickelt. Erkenntnisse aus den laufenden Projekten fließen direkt in die Weiterentwicklung der Ladetechnologie ein. E.ON setzt hier auf die Gleichstrom-Schnellladetechnologie. Zudem arbeitet der Energiedienstleister an einer Möglichkeit der kabellosen induktiven Aufladung.
Elektroautos mit Reichweitenverlängerung
Immer mehr Automobilhersteller entwickeln Elektrofahrzeuge mit Range Extender zur Reichweitenerhöhung. Derzeit ist vor allem der Opel Ampera in aller Munde. Audi testet nun, im Rahmen der Modellregion „Elektromobilität München“, seinen A1 e-tron. Eine Batterieladung reicht, nach Herstellerangaben, für etwa 50 Kilometer emissionsfreien Antrieb. Neigt sich die Batterieladung dem Ende entgegen, so werden diese von einem Generator mit Verbrennungsmotor wieder aufgeladen. Die Reichweite erhöht sich in diesem Fall auf bis zu 250 weitere (nicht mehr emissionsfreie!) Kilometer.
Reine Elektrofahrzeuge lehnen die Verbraucher derzeit ab. Als Gründe werden vor allem eine schlechte Infrastruktur, der hohe Kaufpreis sowie die geringe Reichweite genannt. Zumindest bei der Reichweite könnte die Generatortechnologie eine gute Alternative darstellen. Bleibt abzuwarten, ob auch SUV Fahrzeuge, wie zum Beispiel der neue Audi Q3, zukünftig mit dieser Technologie ausgestattet werden.
Nicht ob sondern wann
Die Forschung sieht es nicht mehr als Frage an, ob die Elektromobilität kommt – sondern wann sich diese durchsetzen wird. Mit den zahlreichen Modellregionen vertiefen die Entwickler derzeit Ihr Wissen rund um die elektromobile Zukunft. Momentan sind die Verbraucher noch sehr zurückhaltend. Kein Wunder – schließlich sind zahlreiche Fragen noch nicht geklärt: Welches Abrechnungssystem setzt sich durch? Kann mit einem System an allen Ladestationen getankt werden oder gibt es sogenannte „Insellösungen“? Was tun, wenn der Akku „ungewollt“ frühzeitig leer ist? Diese und weitere Fragen warten auf eine Antwort. Somit dürfte es noch einige Jahre dauern, bis diese Technologie den Durchbruch schafft.
Foto: © Audi MediaInfo
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