Premiere für BerlinEnergy zur Grünen Woche 2007
Wirtschaftsfaktor „nachwachsende Rohstoffe“ gewinnt an Bedeutung
(box) - Nachwachsende Rohstoffe sind heute zu einem wichtigen Standbein für die Landwirtschaft geworden. Auch die chemische Industrie nutzt diese zunehmend als Ressource, ebenso wie der Energiesektor bei der Produktion von Strom, Wärme und Kraftstoffen. Um diesem expandierenden Wirtschaftszweig eine effiziente Darstellungsmöglichkeit zu geben, bietet die Messe Berlin der Branche mit der BerlinEnergy 2007 erstmals eine eigene Präsentationsplattform für ihre Produkte und Dienstleistungen an.
Nach Angaben der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR), Gülzow, im kommenden Jahr ein wichtiger Aussteller der BerlinEnergy auf dem Berliner Messegelände, werden nachwachsende Rohstoffe heute in Deutschland auf circa 1,56 Millionen Hektar oder etwa 13 Prozent der Ackerflächen angebaut. Davon geht der überwiegende Teil (rund 1,3 Mio. ha) in die energetische Nutzung. 1993 betrug die Anbaufläche für nachwachsende Rohstoffe laut FNR nur 200.000 Hektar.
Der mengenmäßig wichtigste nachwachsende Rohstoff ist Rapsöl, gefolgt von Stärke aus Weizen, Kartoffeln, Mais sowie Energiepflanzen wie Getreide, Mais und Gras. Rapsöl geht zum Großteil in die Biodieselproduktion. Alle Biokraftstoffe zusammen hatten 2005 nach Angaben des Bundesumweltministeriums einen Anteil von 3,6 Prozent am Endenergieverbrauch an Kraftstoffen in Deutschland. Der Bioenergieanteil am gesamten Primärenergieverbrauch in Deutschland stieg von 2,07 Prozent in 2003 auf 3,26 Prozent im Jahr 2005.
Bioenergie ist gleichzeitig die mengenmäßig bedeutendste erneuerbare Energiequelle: Ihr Anteil an allen erneuerbaren Energien betrug 2005 67,6 Prozent. Aus ihr werden Strom, Wärme und Kraftstoffe produziert, gleichzeitig ist sie speicherbar und damit zeitlich unabhängig einsetzbar. 65.000 Arbeitsplätze hängen mit der Bioenergieerzeugung in Deutschland zusammen (Stand 2006).
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International Grüne Woche
Quelle: Pressebox
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