Europäische Taximesse 2008
Erdgasautos als Kostenbremse
(box) - Taxiunternehmer stecken in der Zwickmühle: Einerseits zehren die stetig steigenden Dieselpreise ihre Gewinne auf, andererseits sind die kommunal fixierten Taxitarife ein Korsett, das Preiserhöhungen nur mit erheblichen Verzögerungen zulässt. Wer nicht sehenden Auges in die drohende Pleite fahren will, der muss auf die Kostenbremse treten. Immer mehr Taxiunternehmer setzen daher auf Erdgasfahrzeuge - die rollenden Spardosen mit dem eingebauten Umweltvorteil.
Aber nicht nur die geringeren Kosten sprechen für den Einsatz von Erdgasfahrzeugen, auch die Umweltvorteile. Erdgasautos kommen ohne Partikelfilter aus, denn sie emittieren praktisch keinen Feinstaub und rund 70 Prozent weniger Stickstoffoxide (NOx) als ein Dieselfahrzeug. Ab 2010 treten zudem verschärfte Grenzwerte der EU für NOx und Feinstaubpartikel in Kraft. Auf Taxiunternehmer mit Dieselfahrzeugen rollt dann die nächste Kostenlawine zu. Nach dem Partikelfilter gegen Diesel-Feinstaub werden künftig auch Systeme zur Reduzierung von Stickoxiden bei Dieselfahrzeugen ihren Preis fordern. Wer sich dagegen heute ein Fahrzeug mit einer Haltedauer über das Jahr 2010 hinaus anschafft, muss sich weder über drohende Fahrverbote noch über steigende Kosten Sorgen machen, wenn er auf Erdgas setzt.
Dass es Erdgasfahrzeuge auch in Taxiausstattung gibt, davon können sich die Besucher der Europäischen Taximesse am 7. und 8. November 2008 in Köln überzeugen. Hier informiert der Initiativkreis Erdgas als Kraftstoff - Deutschland e.V. in Halle 4.1, Stand B 50 und präsentiert mit dem Mercedes Benz B170 NGT und dem Skoda Octavia CNG eine kleine Auswahl der verfügbaren Serienmodelle.
Quelle: PresseBox
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