Schadstoffarmer Kraftstoff mit großer Perspektive
Bis 2015 mehr als eine Million Autogas-Fahrzeuge
sup.- Gerade mal 18.000 deutsche Autofahrer waren es im Jahr 2003, die sich für die Kraftstoff-Variante Autogas entschieden hatten. Dass sie damals vielfach noch als Öko-Utopisten belächelt wurden, nahmen sie meistens gelassen hin. Schließlich tankten die Autogas-Pioniere zu Literpreisen, die ein Benzin-Verbraucher schon seit mehreren Jahrzehnten an keiner Tankstelle mehr gesehen hatte. Als die Benzinpreise dann kontinuierlich weiter kletterten, verging den Autogas-Skeptikern allmählich das Lächeln. Und auch Fragen wie „Wo kann man das denn eigentlich tanken?“ wurden kaum noch gestellt, denn das bundesweite Netz der Autogas-Tankstellen bekam Schritt für Schritt flächendeckende Dimensionen. So ist es kein Wunder, dass der Bestand an wirtschaftlichen Autogas-Fahrzeugen in Deutschland sich bereits 2005 auf 65.000 gesteigert hat. Wer bereits zu diesem Zeitpunkt umgestiegen ist, kann sich jetzt glücklich schätzen: Seine Investition hat sich durch die Steuervergünstigung für Autogas längst amortisiert.Der große Durchbruch für den Alternativ-Kraftstoff kam dann im Jahr 2006, als eben diese Steuervergünstigung vom Deutschen Bundestag bis zum Jahr 2018 festgeschrieben wurde. Hintergrund dieser Entscheidung war die Schadstoffarmut von Autogas, die einen effektiven Beitrag im Kampf gegen CO2-Emissionen und Klimawandel ermöglicht. Bis zum Ende letzten Jahres hatten sich bereits 125.000 Fahrer zum Umstieg auf Autogas entschieden, viele davon nicht per Nachrüstung ihres Gebrauchtwagens, sondern bereits mit einem der immer häufiger angebotenen Autogas-Fahrzeuge ab Werk.
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Steigendes Neuwagen-Angebot von Autogasfahrzeugen
Quelle/Bildquelle: Supress
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